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Depeche Mode. Black Celebration: Die Biografie - Update 2006 von Steve Malins

Gebundene Ausgabe von Hannibal
Angebote bei Amazon: ab EUR 14,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3854452772, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: veränd. Neuaufl.
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5 Kundenrezensionen:

Depeche Mode
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Habe das Buch ursprünglich für meine Freundin gekauft und es dann auch selbst gelesen. Bin mit der Band gross geworden und hatte also einen gewissen Wissensbackground, aber sehr viele Informationen waren doch neu für mich.
Etwas zerhackt und holperig übersetzt, aber durchaus zu empfehlen.
Auch etwas für junge Fans!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin erst 15 Jahre alt und habe dieses Buch sehr schnell durchgelesen auch wenn ich mir ein wenig Arbeit gemacht habe den über manche Leute die im Buch namentlich erwähnt werden - und die man wohl nur kennt wenn man schon ein paar Jahre älter ist - musste ich erst etwas herausfinden! Aber ich fand das Buch wirklich klasse und schön geschrieben, ich kann es nur weiter empfehlen...auch für Fans die in den ersten Jahren von Depeche Mode noch nicht gelebt haben! Man erfährt wirklich viel über die Verrückten Zeiten und die Entwicklung.
Depeche Mode. Black Celebration
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch nicht selbst gelesen. Der Beschenkte war mit dem Buch sehr zufrieden (obwohl es manchmal etwas langatmig war wer, wann, was und mit wem getan hat) und hat es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen.
Unbefriedigend
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Neben "Enthüllt" von Jonathan Miller ist dieses Buch von Steve Malins so ziemlich das einzige biographische Werk über Depeche Mode von Belang. Beide werden kontrovers beurteilt, gelten für die einen als eine Art "Bibel", für die anderen strotzen sie nur so von Ungenauigkeiten, Mutmaßungen und Unwahrheiten.

Die stärksten Passagen von Malins' Geschichte handeln kurioserweise gar nicht von der Band. Es sind die Beschreibungen der New Wave/New Romantic-Szene im Großraum London Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre, aus deren Dunstkreis auch Depeche Mode auftauchten, auch wenn andere Personen und Bands wie z. B. Steve Strange (Visage), Adam Ant und andere zu diesem Zeitpunkt die alles dominierenden Protagonisten waren.

Die vorherigen Lebenswege der einzelnen Mitglieder und die Gründungsgeschichte der Band werden recht zügig, um nicht zu sagen, im Eilzugtempo abgehandelt. Wie ausführlich man das auch machen kann, hat beispielsweise Carl Magnus Palm in seiner grandiosen ABBA-Biographie "Licht und Schatten" bewiesen, wo die eigentliche Bandgeschichte in einem großformatigen Buch erst nach über 200 Seiten einsetzt. Hier werden etwa 20 Jahre des Bestehens von Depeche Mode in gerade einmal 275 taschenbuchgroßen Seiten gepresst, dies ist eindeutig zu wenig, um eine gewisse Informationstiefe zu erlangen.

Zwar gibt es durchaus sehr interessante Hintergründe zu den Entstehungsarbeiten der einzelnen Alben zu lesen, diese gleiten jedoch oftmals in nur für Technikfreaks relevante Gerätebeschreibungen von Synthesizern, Samplern und Effektgeräten ab. Der Drogenabsturz Dave Gahans in den frühen 90ern hingegen wird sehr eindringlich geschildert, wobei allerdings scheinbar hauptsächlich Presseartikel zur Recherche herangezogen wurden

Ein weiterer Schwachpunkt sind die Abbildungen des Buches, die sich größtenteils nur aus sattsam bekannten Promotionfotos rekrutieren. Insgesamt bietet das Buch Steve Malins' zu wenig, um als umfangreiche Bandbiographie durchzugehen oder um es anders auszudrücken: Das endgültige Depeche Mode-Buch ist noch nicht geschrieben...
Für über 20 Jahre Musikgeschichte hätt`s mehr sein müssen.
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Gut, aber mehr auch nicht. Der Autor versucht ein passendes Bild zu zeichnen, verfängt sich aber leider zu oft im Unwesentlichen. Zielsicher aber der Einblick in die Szene der frühen 80`er. Dies interessiert zwar nur am Rande, ist aber für einige Aufschlüsse recht hilfreich. Leider strotzt das Buch vor Fehlern (Namensverwechslungen etc.) und Wiederholungen. Nach der Hälfte wirds langweilig, selbst für einen "Fan seit `86"... Zäh kämpft man sich dann zum Ende und wird das Gefühl nicht los, Herr Malins stand unter großem Zeitdruck. So richtig versteht er es nicht, sein Wissen über die Band umzusetzen.
Ach so: 28s/w-Fotos, die schon jeder kennt - schlecht.
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Just Kids: Die Geschichte einer Freundschaft von Patti Smith

Gebundene Ausgabe von Kiepenheuer & Witsch Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 19,95

ISBN: 3462042289, Erscheinungsdatum: März 2010
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Produkt-Bild: Frederic Chopin

Frederic Chopin von Jürgen Lotz

Broschiert von Rowohlt Tb.
Angebote bei Amazon: ab EUR 3,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499505649, Erscheinungsdatum: Dezember 1995, Auflage: 6
Zoom ± Produkt-Bild: Frederic Chopin

Eine Kundenrezension:

Sehr gute Kurzbiographie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Monographie von Jürgen Lotz ist sehr geeignet für all jene, die sich erstmals näher mit Chopin befassen. Sie bietet einen guten Überblick über die wichtigsten Ereignisse seines Lebens, ohne dabei trocken zu sein, im Gegenteil, sie ist sowohl geschichtlich als auch erzählerisch hervorragend gelungen. Ein echter Gewinn.
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Ein Leben in eigenen Worten von Freddie Mercury

Gebundene Ausgabe von Hannibal
Angebote bei Amazon: ab EUR 17,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3854452802, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: 1
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4 Kundenrezensionen:

Legenden sterben nie!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe dass Buch nicht gelesen, sondern verschlungen und bin darin bestätigt was für ein großartiger Künstler Freddie war! Ich kenne einige Interviews mit ihm und kann insofern die zeitliche Eingrenzung abschätzen, was leider in dem Buch nicht eindeutig hervorgeht. Ist aber auch garnicht so tragisch, denn alle die ihn schätzten und dies immer noch tun, werden sich sowieso mit diesen Zitaten eingehender beschäftigen und so auch selbst merken in welchen Zwitrahmen die Interviews stattgefunden haben. Natürlich wiederspricht er sich in einigen Äußerungen, aber tun wir das nicht alle, wenn sich die Umstände ändern und wir im Laufe unseres Lebens reifer und vorsichtiger werden. Dieses Buch hat mich auch ein wenig traurig gestimmt, denn es sagt auch wie einsam (nicht allein!) Freddie eigentlich war.Aber seine Liebe zur Musik und zur Show kommen deutlich hervor. Er stand hinter seiner Band, bis zum letzten Tag. Für alle die ihn lieben und seine Fans sind ein unbedingtes MUSS!
Unangefochten der Größte!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sehr gute Idee, ausschließlich Zitate von Freddie für das Buch zu verwenden, weil so ein authentischeres Bild über ihn entsteht, als wenn irgendwelche vermeintlichen Weggefährten, die ihn gekannt haben wollen, ein "Enthüllungsbuch" schreiben.

Aus dem Buch wird deutlich, dass Freddie ein sehr aufrichtiger Mensch war, im Gegensatz zu vielen heuchlerischen Kollegen in der Musikszene. Er hat frei heraus gesagt, was er denkt. Manche Aussagen widersprechen sich; da unter den jeweiligen Zitaten leider nicht die jeweilige Quelle mit Datum vermerkt ist, kann man nicht immer erschließen, ob er sich tatsächlich widersprochen oder ob sich einfach im Laufe der Jahre seine Ansicht geändert hat. Es wird auch deutlich, wie wichtig ihm die Band Queen war und dass ihm viel daran lag, stets gute und vor allem neue Musik zu produzieren und sich nicht auf den Lorbeeren vergangener Hits auszuruhen. Insofern hätten Queen es sich sehr einfach machen können.

Bewegt hat mich, dass er offensichtlich selber nie damit gerechnet hat, besonders alt zu werden, und dies auch nicht angestrebt hat. Leider ist dies ja auch eingetroffen.

Wer dieses Buch liest, erfährt eine Menge über Freddie. Vor allem, dass er nicht immer der Draufgänger war, wie er dies auf der Bühne dargestellt hat. Nach Lektüre wurde mir noch klarer, welch aalglatte Luschen oder Schnapsleichen sich nur noch im Musikbusiness bewegen. Es wird wohl niemand mehr im Musikbusiness auftauchen, der nur annähernd mit Freddie zu vergleichen wäre. Allein, dass ein Robbie Williams als großer Entertainer auf der Bühne gefeiert wird, sagt doch schon alles darüber aus, wie weit es gekommen ist!

Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass unter den jeweiligen Zitaten nicht die Quelle mit Datum vermerkt war und man ab und zu raten musste, in welcher Zeit ungefähr Freddie die Aussagen gemacht hat. Aufgrund dessen, dass mich das Buch gefesselt hat, trotzdem fünf Sterne.
Ein absolutes MUSS
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch vorm Erscheinungstermin bestellt und es nicht bereut. Jeder, der sich der Faszination von Queen oder / und im speziellen Freddie Mercury nicht entziehen kann, sollte sich das nicht entgehen lassen. Als knapp vierziger bin ich bereits fast 30 Jahre Fan dieser Gruppe und habe einige dieser Zitate irgendwo vor und nach dem Tod dieses einzigartigen Musikers gelesen oder gehört.

Aber so kompakt wie in diesem Buch gab es sie noch nie. Und durch den strukturierten Aufbau weisen diese eigenen Worte auf die Philosophie der Gruppe und deren Mitglieder hin.

Für die, die sich mehr als mit den Klängen dieser einzigartigen Band beschäftigen wollen, ein absolutes MUSS.
Freddie's eigene, unverfälschte Worte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Freddies Ansichten und Eindrücke über die Band, sich selbst und sein Leben wurden hier zu einem Buch zusammengetragen. Alles sind Original Aussagen von ihm, unverfälscht und genauso wiedergegeben, wie er es gesagt hat. Dadurch ergibt sich eine einzigartige Erzählstruktur, geprägt durch Freddies einzigartige Sprechweise, die weitestgehend ins Deutsche übertragen wurde. Je nachdem wann das Interview stattfand, werden die Ereignisse mal in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft angesprochen. Doch gerade dies macht dieses Buch einzigartig. Es bedarf wirklich keiner weiteren Erklärungen, es ergibt sich ein geschlossenes rundes Bild.
Natürlich wird nicht alles aus Freddies Leben angesprochen. Er selbst gab seine Persönlichkeit nicht gerne der Öffentlichkeit preis.

Freddie ist eine der schillersten Persönlichkeiten des Rock'n'Roll und ich bedaure es zutiefst nie die möglichkeit zu bekommen, ihn einmal live auf der Bühne sehen zu können! Dafür bin ich leider zu jung. Um Freddie irgendwie näher ?erfahren" zu können, finde ich dieses Buch wirklich sehr gut!

Als Einstieg in die Welt von Freddie und Queen würde ich dieses Buch nicht ganz empfehlen, mit ein wenig Vorkenntnisse lassen sich Freddies Worte erst richtig erschließen.

Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der ein begeisterter Fan von Freddie und Queen ist, oder sein Fachwissen noch vertiefen will!
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Produkt-Bild: Schumanns Schatten: Variationen über mehrere Personen

Schumanns Schatten: Variationen über mehrere Personen von Peter Härtling

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 2,48

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423125810, Erscheinungsdatum: November 1998
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn: Der Patient tobt, beschimpft und bespuckt seinen Wärter Klingelfeld, diese treue Seele, die eigens für sein Wohlergehen abgestellt wurde. Musik hört er nicht mehr, dafür Stimmen. "Wie hat sich seine arme Frau mit ihm plagen müssen". Die täglichen Klistiere, sinnlose Quälerei gegen eine sinnlose Krankheit. Wir schreiben das Jahr 1854. Es geht dem Ende zu. Robert Schumann hat noch zwei Jahre zu leben.
Diese wie ein Buch ins Buch eingeschobenen Endenich-Szenen sind eine einzige Tour de force. Härtling, inzwischen ein Spezialist für ganz eigene, hocheinfühlsame "Roman-Biographien", kam über seine Romane Schubert und Hölderlin auf Schumanns Spur. Hatte dieser die beiden doch glühend verehrt.
Zart wie ein Aquarellist breitet Härtling das Leben des -- 1810 in Zwickau geborenen -- genialen, oft verwirrten, aber auch verwirrenden Komponisten vor dem Leser aus. Dabei entsteht weit mehr als nur Biographisches. Da ist der frühe, rätselhafte Freitod der Schwester Emilie, der wie ein Beilhieb die Familie zerstört. Der Vater geht daran zugrunde. In Schumann jedoch scheint der Schmerz einen Kreativschub ausgelöst zu haben. Nach ungeliebtem Jurastudium und Reisen zu Wagner und Heine nimmt er bei dem berühmten Klavierlehrer Wieck in Leipzig Unterricht. Wiecks Tochter Clara ist zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt.
Seine ersten Kompositionen, die "Abegg-Variationen" und "Papillons" erscheinen. Frauen fühlen sich angezogen von Schumann, er bleibt ihnen gegenüber seltsam sprachlos, stammelnd. Am Klavier kann er das Nichtgesagte ausdrücken. Eine jedoch liebt er, wird ihr hörig. Lange vor Clara. Sie ist Schumanns Schicksal.
Am Schluß bedankt sich Peter Härtling bei Clara Haskil: "Sie spielte vor mehr als vierzig Jahren in Stuttgart Schumanns Klavierkonzert in a-Moll. Es klingt in meinem Gedächtnis weiter bis auf den Tag." Und führte zu diesem wunderschönen Buch. --Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Intensives Leseerlebnis
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja! Schumann hatte einen Schatten!
Dieser durchflocht sein Leben ebenso wie die verschiedenen Ebenen dieses Buches sich selbst.
Ergreifend, spannend, in seinem Tiefsinn melancholisch.
Nachdenklich stimmen den Leser auch die Rollen von Schumanns Frau, seinen Kindern und Kollegen, vor allem Mendelsohn und Brahms.
Mehrmals habe ich dieses Buch schon gelesen, obwohl ich dabei auch immer traurig bin.
Einblicke
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von den Künstlerromanen Peter Härtlings mutet mich dieser hier am düstersten an.
Das Lebensschicksals Robert Schumanns dient dem Autor als Hintergrund für eine melancholisch-schmerzhafte Geschichte, die dem Leser tiefe Einblicke in eine gequälte Künstlerseele gewährt.
Nach der Lektüre dieses Buches hört sich die Musik Robert Schumanns anders an.
Ein überwältigender Eindruck und mehr
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer musikinteressiert ist und Lust hat einzutauchen in eine wundervolle - menschliche!- Welt eines Genies, für den ist dieses wunderbare Buch ein wahrer Genuss! Zum ersten mal hat mich eine biografische Erzählung gefesselt wie ein sehr guter Roman.
Die besonders positive und liebevolle Erzählweise von Peter Härtling trägt ebenso dazu bei wie auch das ständige "Auftauchen" bedeutender anderer Personen (Brahms, Mendelssohn, Eichendorff und viele andere) in Schumanns Leben. Für einen Laien werden Verbindungen sichtbar und eine Epoche wird lebendig, er leidet mit den Figuren, er freut sich und erkennt, dass Kompositionen mehr sind als man glaubt...
Furchtbar aber fesselnd
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schumanns Schatten
Peter Härtling beschreibt in zwei immer wieder gegeneinander unterbrochenen Erzählsträngen das Leben von Robert Schuhmann.
Der eine Strang ist das sich leicht entwickelnde Leben des jungen Schumann, der andere erzählt in zunehmender Dichte wie sich seine Krankheit fort entwickelt und wie es schlechter und schwieriger für den Patienten wird.
Die Entwicklung einer Freundschaft, Liebe, Problematik, schließlich Verbindung mit Clara Wieck, einer einzigartigen Pianistin, die er schließlich zur Frau wählt und die ihn sein Leben begleitet und ihm vielfach das Überleben sichert, ist der schöne, große, lange Hauptpart dieses Buches.
Die Krankheit, eine schon in frühen Jahren zugezogene Geschlechtskrankheit, erinnert heute, in den Zeiten von Aids, eindringlich an die Beschränkungen der medizinischen Kunst. Genau wird der Krankheitsverlauf beschrieben. Es ist bedrückend zu erkennen, wie gering das Wissen der Ärzte vor 150 Jahren war und ernüchternd zu lesen wie ihre Therapien und Maßnahmen eingesetzt wurden.
Eine ungewöhnliche Biografie, die viel über den Musiker Schumann sagt, ihn aber von seiner menschlichen Seite analysiert und nicht so sehr die musikwissenschaftliche Brille trägt. Man kann sehr leicht in einen Bann gezogen werden, der einen das Buch nicht mehr so sehr als Lebensgeschichte, sondern beinahe als Krimi erscheinen lässt.
Schumanns Lebens-Krimi
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Schumanns Schatten
Peter Härtling beschreibt in zwei immer wieder gegeneinander unterbrochenen Erzählsträngen das Leben von Robert Schuhmann.
Der eine Strang ist das sich leicht entwickelnde Leben des jungen Schumann, der andere erzählt in zunehmender Dichte wie sich seine Krankheit fort entwickelt und wie es schlechter und schwieriger für den Patienten wird.
Die Entwicklung einer Freundschaft, Liebe, Problematik, schließlich Verbindung mit Clara Wieck, einer einzigartigen Pianistin, die er schließlich zur Frau wählt und die ihn sein Leben begleitet und ihm vielfach das Überleben sichert, ist der schöne, große, lange Hauptpart dieses Buches.
Die Krankheit, eine schon in frühen Jahren zugezogene Geschlechtskrankheit, erinnert heute, in den Zeiten von Aids, eindringlich an die Beschränkungen der medizinischen Kunst. Genau wird der Krankheitsverlauf beschrieben. Es ist bedrückend zu erkennen, wie gering das Wissen der Ärzte vor 150 Jahren war und ernüchternd zu lesen wie ihre Therapien und Maßnahmen eingesetzt wurden.
Eine ungewöhnliche Biografie, die viel über den Musiker Schumann sagt, ihn aber von seiner menschlichen Seite analysiert und nicht so sehr die musikwissenschaftliche Brille trägt. Man kann sehr leicht in einen Bann gezogen werden, der einen das Buch nicht mehr so sehr als Lebensgeschichte, sondern beinahe als Krimi erscheinen lässt.
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Produkt-Bild: Paganinis Fluch: Die Geschichte einer Legende

Paganinis Fluch: Die Geschichte einer Legende von Werner Fuld

Taschenbuch von Rowohlt Tb.
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499233053, Erscheinungsdatum: April 2003, Auflage: 2
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Aufgrund der fürchterlichen Geschichten, die über Paganini kursierten, machte sich Padre Caffarelli auf den Weg zu dem Todkranken, in der Hoffnung, den Besessenen für die Kirche retten zu können. Nicht zuletzt konnte solcher Exorzistenruhm auch einen Karrieresprung auf der Himmelsleiter bedeuten. Da Caffarelli wusste, dass Paganini keine Pfaffen um sich duldete, tarnte er sich als Bewunderer der Geigenlegende. Der an Kehlkopfkrebs Erkrankte aber roch den klerikalen Braten; auf die scheinheilige Frage nach dem Geheimnis seines Instrumentes, krächzte Paganini dem Priester mit letzter Kraft entgegen: "In ihr steckt der Teufel!" Die Legende besagt, dass ein schockierter Padre überstürzt und ohne weiteren Segenstrost den unreinen Ort floh. Paganini starb, sein Ruf war gewahrt, der Fluch lebte weiter.
Obwohl der 1782 in Genua zur Welt gekommene Nicolo Paganini nicht gerade als Sympathieträger galt und sein Leben manch dramatische Wendung erfuhr, schafft Werner Fuld das Kunststück, aus sonst staubtrockener Biomasse eine veritable Burleske zu zaubern, ohne den Wahrheitsgehalt des Geschehenen auch nur einen Hauch zu verfälschen. Allein das Gezerre der Stadtoberen von Genua und Nizza, die den notdürftig konservierten Leichnam des Teufelsbündlers nicht in geweihtem Boden beerdigt sehen wollten, erinnert sowohl an eine Shakespearesche Komödie als auch an Hitchcocks Immer Ärger mit Harry. Im Streit um die letzte Ruhestätte, wurde der Saitenteufel aufgrund starker Geruchsentwicklung sogar kurzzeitig in einem Ölfass zwischengelagert. Eines kennzeichnete Paganini im Tode wie im Leben: Er wurde überall gefeuert.
Was hatte dieser Mann, der von einem despotischen Vater zum Geigespielen geprügelt wurde, keine ordentliche Bogenführung beherrschte, aber sämtliche Tierstimmen imitieren konnte? Allein in Ferrara fand sein berühmter Eselsschrei kein wohlwollendes Ohr, da die Bewohner dieser Stadt als geistig minderbemittelt galten. War die G-Saite seiner Geige, wie man munkelte, aus dem Darm der ermordeten Geliebten gefertigt? Seine Fingerfertigkeit jedenfalls, dies ist verbürgt, schickte Hoheiten und Fürstinnen reihenweise in die Ohnmacht. Ob das düstere Genie, das niemand je lachen sah, nun einen Pakt mit dem Teufel einging -- dieses vergnügliche Werk schließt die Akte. --Ravi Unger
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3 Kundenrezensionen:

PAGANINI - Gott und Teufel zugleich?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Werner Fuld beleuchtet aus heutiger Sicht das Phänomen des Niccólo Paganini.
Ausfürhliche Berichte über seine Konzerte und Konzertreisen runden das Bild ab. Hervorragend recherschiert erfährt man auch die Details über den Verbleib der Leiche.
Ein unbedingtes Muss für den ernsthaft an der Wahrheit interessierten Leser!
Dazu spannend und fließend geschrieben!
Einfach klasse!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In "Paganinis Fluch" schildert Werner Fuld nicht nur das Leben des Genies Paganini, sondern auch das des Menschen, der hinter diesem Genie steckt. Gleichzeitig räumt er mit den Gerüchten um den Virtuosen, der angeblich vom Teufel besessen war, auf. Ausgiebig geht der Autor auf die Konzertreisen des Meisters ein, ohne dass die Biografie langweilig wird. Vielmehr erhält der Leser eine Vorstellung von Paganinis Beliebtheit, aber auch von seiner dämonischen Wirkung auf sein Publikum.
Zusammenfassend kann ich dieses Buch allen wärmstens empfehlen, die sowohl eine interessante, als auch eine spannende Lektüre suchen. Es sollte jedoch ein gewisses Interesse für Musik vorhanden sein.
Der erste Popstar
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein tolles und sehr aktuelles Buch. Paganini war zu seiner Zeit ein Popstar, gefeiert von den Medien, die Damen fielen reihenweise in Ohnmacht, um ihn herum bildeten sich die verrücktesten Legenden. In diesem Buch wird der Mensch, den seine Zeitgenossen als mit dem Teufel im Bund sahen, deutlich. Dieses Gerücht verfolgt ihn bis nach seinem Tod, weil die Kirche sich weigert, den "Teufelsgeiger" zu beerdigen. Sorgfältig recherchiert, brilliant geschrieben, räumt dieses Buch mit vielen Vorurteilen auf, die noch heute in den Köpfen spucken, wenn der Name Paganini als Synonym für brilliantes Geigenspiel verwendet wird. Eine spannende Biographie, gerade weil der Autor es vermeidet zu psychologisieren, sondern die Fakten für sich sprechen lässt.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
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Die 9 Symphonien Beethovens: Entstehung, Deutung, Wirkung

Taschenbuch von Bärenreiter Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 13,05

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3761812418, Erscheinungsdatum: 1999, Auflage: 6. Auflage.
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3 Kundenrezensionen:

ausführlich und gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
die Symphonien werden jeweils einzeln und ausführlich erklärt, dazu sind auch Notenbeispiele vorhanden, man sollte also Noten lesen können. Im Anhang an jede Symphonie finden sich noch zugehörige Dokumente wie Briefe, Zeitzeugenaussagen etc.. Man bekommt beim Lesen Lust die Symphonien auch zu hören. Der Kontext zur Zeitgeschichte ist gut dargestellt. Am Schluss wartet ausserdem noch eine Biographie Beethovens auf den Leser. Ein Buch, das die Freude an Beethoven noch vergrößert!
Ein grandioser Werkführer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jedem Beethoven-Liebhaber ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen. Zu jeder Sinfonie wird erklärt, mit welchen Neuerungen Beethoven die Gattung weiterentwickelte. Es folgt eine recht gut verständliche (in den meisten Fällen sorgt ein normales Lexikon bei Fachausdrücken schnell für Abhilfe) Analyse der einzelnen Sätze und deren Themen. Abgerundet wird das ganze durch Briefe Beethovens, sowie Zitate von Zeitzeugen, sowie einen Essay, der die jeweilige Sinfonie in ihrem historischen Kontext beleuchtet. Zusammen mit den zwischengeschobenen Beethoven-Gemälden und deren Entstehungsgeschichte erhält man so zusätzlich zur Analyse der Werke auch einen detaillierten Einblick in Beethovens Biographie.
Das Buch lässt einen förmlich die Entstehung der Sinfonien miterleben.
Praktisch ist es, wenn man zusätzlich zu den Aufnahmen der Sinfonien noch die Partituren besitzt um den Analyseteil, der neben einigen Notenbeispielen auch viele Verweise auf Taktzahlen enthält, genauer nachverfolgen zu können.
Das einzige, was mich ein wenig gestört hat war, dass die Analyse der 9. Sinfonie meiner Meinung nach ein bisschen zu kurz ausgefallen ist.
Trotzdem noch 5 Sterne.
Einführung in die Interpretation der Beethoven-Sinfonien
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Daß man klassische Musik nicht nur einfach hören und genießen, sondern auch tiefergehender interpretieren kann, ist bekannt. Vielfach ist ein solches Verständnis für den Laien aufgrund fehlender theoretischer Kenntnis kaum möglich, wer hier tiefer einsteigen will, muß auf entsprechende Literatur zurückgreifen. Die Sinfonien sind meistens der Einstieg in Beethovens Werk (oder in die Klassische Musik überhaupt), umso interessanter ist hier eine Einführung in das Werk sowie die gerade bei Beethoven interessante und wichtige Einordnung in das zeitliche und persönliche Umfeld des Komponisten. Die neun Sinfonienen werden von neun verschiedenen Bearbeitern erläutert, dementsprechend unterschiedlich ist das Niveau der Verständlichkeit - zwar sind wohl alle noch auch für Nicht-MusikerInnen verständlich, einige wenige sind da aber schon hart an der Grenze. Markante bzw. wichtige Passagen sind oft mit Notenbeispielen bzw. Partiturauszügen dokumentiert, da ist es schon hilfreich, wenn man Noten lesen kann. Insgesamt wird man aber auf jeden Fall von den Erläuterungen zu den einzelnen Sätzen der Stücke profitieren. Zu jeder Sinfonie finden sich dazu noch ein thematisch entsprechendes Essay und Dokumente (Briefe des Komponisten, Konzertkritiken) aus der Enstehungszeit des Werkes. Gerade bei Beethovens Musik, die ja den Übergang von der Wiener Hochklassik zur Romantik vollzieht und auch in dieser Hinsicht Musikgeschichte geschrieben hat, sind die - nicht immer begeisterte - Reaktion des damaligen Publikums und die Probleme Beethovens mit Verlegern und mit sich selbst sehr aufschlußreich. Auch eine kommentierte Biographie des Künstlers mitsamt dem Versuch einer Charakterstudie fehlt nicht. Insgesamt ein Buch, das die Freude nicht nur an Beethovens Sinfonien ungemein vertieft. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Produkt-Bild: Johann Sebastian Bach. Die Matthäus-Passion: Entstehung, Werkbeschreibung, Rezeption

Johann Sebastian Bach. Die Matthäus-Passion: Entstehung, Werkbeschreibung, Rezeption von Emil Platen

Taschenbuch von Bärenreiter Verlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 7,90

ISBN: 376181190X, Erscheinungsdatum: 2000, Auflage: 5. A.
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Produkt-Bild: Die grossen Komponisten: Wissen leicht gemacht

Die grossen Komponisten: Wissen leicht gemacht

Taschenbuch von Compact
Angebote bei Amazon: ab EUR 4,95

ISBN: 3817458428, Erscheinungsdatum: Mai 2005, Auflage: 1., Aufl.
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Produkt-Bild: Johann Sebastian Bach: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten: Bach, Johann Sebastian

Johann Sebastian Bach: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten: Bach, Johann Sebastian von Martin Geck

Taschenbuch von Rowohlt Tb.
Angebote bei Amazon: ab EUR 0,30

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499506378, Erscheinungsdatum: März 2000, Auflage: 5., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Johann Sebastian Bach: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten: Bach, Johann Sebastian

4 Kundenrezensionen:

Kurzbiographie
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser kurze Abriß versucht das Werk und die Biographie Bachs zu verschmelzen. Sofern man schon einiges über Bach gelesen hat, stellt dieses Büchlein eine gute Ergänzung dar, die biographischen Daten werden eigentlich lückenlos abgehandelt, aber immer im Zusammenhang mit kurzen und sehr treffenden Werksanalysen. Insgesamt ein gelungenes Beispiel, wie Biographien auch in abgekürzter Form verfasst werden können.
Eine musikwissenschaftliche Darstellung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Der Verfasser geht in diesem Buch hauptsächlich auf das musikalische Schaffen Bachs ein. So werden die Werke Bachs fast schon analysiert. Wer jedoch einen Überblick über dessen Leben bekommen will, ist schlecht beraten. Vielleicht hätte der Autor vorher ein paar Monographien des Verlags lesen sollen. Aus musikwissenschaftlicher Sicht mag das Buch vielleicht gelungen sein (obwohl es da mit Sicherheit einige bessere Darstellungen gibt). Zusammenfassend bin ich als eifriger Leser der Monographien sehr enttäuscht gewesen, und kann das Buch deshalb nur sehr eingeschränkt empfehlen.
schwach
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ein Buch, dass man schon nach 30 Seiten wieder weglegen möchte. Das Leben Bachs wird auf eine Art und Weise geschildert, die selbst den interessiertesten Leser schnell ermüden lässt. Eine Ansammlung von Fakten, die einem das Lesen langweilig und schwer macht. Des weiteren befinden sich in diesem Werk einige Fehler. Wer sich für eine gute Bach Biographie interessiert, dem sei Eidams Werk empfohlen.
über verwunderliche Variationen, Streitbarkeit und mehr...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Martin Geck ist ein Spezialist in der Anfertigung von Bach-Biografien, er hat schon umfangreichere Werke zu diesem Thema zu Papier gebracht, hier aber liegt eine preiswerte und dennnoch angenehm inhaltsreiche Darstellung vor. Wer sich amuesieren moechte ueber Anekdoten, wie z.b. Bach sich den untalentierten Schueler Geyersbach mit dem Degen vom Leibe hielt, wie er fremde, unbekannte junge Damen zu sich auf die Orgelempore liesz oder wie er sich des Vorwurfs zu erwehren hatte, er irritiere durch verwunderliche Variationen die Gemeinde - man kommt in diesem Genre auf seine Kosten. Bach war streitbar. Nachdem man ihn wegen zu uebertrieben langer Orgelvorspiele kritisiert hatte, lieferte er frappant kurze. Der Bach-Spezialist Martin Geck liefert uns aber auch hoch ernsthafte Analysen BACHscher Arbeitsweise. Das Motto der Barock-Philosophie "ARS INVENIENDI", die Kunst des Auffindens - der Biograph stellt sie am Exempel J.S. BACH virtuos dar: als die Faehigkeit zur Ueberraschung, die ploetzlich ein einwiegendes Leit- und Leidmotiv des Basso Continuo hoch ueberfliegt; als geniale Strategie, die ein Musiker hat bei der Verteilung von Datenmengen auf eine Zeit-Strecke; als Patchwork-Methode, wenn sie Zufaelliges aneinanderreiht, wenn die Einzelfetzen aber eine Beziehung zueinander erkennen lassen; als Vorfuehrung einer gewissen Grundschnelligkeit im Variieren; als Kraft, mit welcher an Symbole geglaubt wird, ja auch als quasi vordemokratisches Vertrauen darauf, dass verschiedene Stimmen zusammen dennoch ein sehr haltbares Geruest ergeben; als die Erkenntnis der Wichtigkeit des troestend Ritornellen, Wiederkehrenden, dem entgegengesetzt ist das Ermutigende des sich autonom losloesenden Solos, stets vaeterlich getragen von einem soliden Marmorboden mathematisch-kompositorischer Grundaxiome: Martin Geck liefert auf faszinierende Weise verbindende sprachliche Verstehensmuster fuer eine ansonsten monumental allein dastehende Semantik: diejenige BACHscher Musik.
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