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Produkt-Bild: Das wunderbare Überleben. Warschauer Erinnerungen.

Das wunderbare Überleben. Warschauer Erinnerungen. von Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann, Wladyslaw Spilman

Broschiert von Econ Tb.
Angebote bei Amazon: ab EUR 2,87

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3612266292, Erscheinungsdatum: 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Das wunderbare Überleben. Warschauer Erinnerungen.

Aus der Amazon.de-Redaktion


1945, Kriegsende. Der polnische Jude Wladyslaw Szpilman bringt seine Erinnerungen zu Papier. Unsägliches hat der berühmte Musiker erlebt und, wie durch ein Wunder, überlebt. Sein Leidensweg beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen, das Warschauer Ghetto wird zur Todesfalle. Hinrichtungen, zahllose Leichen, verhungernde Kinder werden in nüchterner, fast distanzierter Sprache beschrieben. Das Damoklesschwert der deutschen Vernichtungsmaschinerie und ihrer Helfer kreist über ihm, läßt für menschliche Regungen wenig Raum, fügt ständig neue Wunden hinzu.
Szpilman kann es nicht verhindern, daß seine Eltern und Geschwister in den Zug nach Treblinka steigen. Fortan fristet er sein Dasein zwischen Resignation und reinem Selbsterhaltungstrieb, gequält von Hunger, Kälte und schwerster Arbeit. Er schmuggelt heimlich Munition, um den aufkeimenden jüdischen Widerstand zu unterstützen. Schließlich gelingt ihm die Flucht. Freunde verstecken ihn, riskieren selbst die Todesstrafe. Einsame Jahre zermürbender Verborgenheit folgen. Oft droht er, entdeckt zu werden, droht der seidene Faden, an dem sein Leben hängt, zu reißen. Hinzu kommen Selbstmordgedanken. Gegen Ende des Krieges sind Szpilmans Kräfte nahezu erschöpft. Da findet ihn der deutsche Hauptmann Wilm Hosenfeld. Wird er ihn töten, kurz vor dem erlösenden Ziel? Wider Erwarten hilft der deutsche Hauptmann dem fremden Juden, versorgt ihn mit dem Nötigsten, stärkt ihn für die letzte Etappe seiner Odyssee.
Szpilmans Schilderungen werden von wenigen, jedoch sehr aussagekräftigen Auszügen aus Hosenfelds Tagebuch ergänzt. Sie zeigen einen warmherzigen Deutschen, der innerlich am grausamen Vorgehen seiner Landsleute zerbricht. Hosenfeld bewahrte viele Juden vor der Ermordung. Er selbst starb in einem Gefangenenlager in Stalingrad.
Dieses Buch ist ein bewegendes Zeitzeugnis. Unmittelbarkeit atmet aus jeder Zeile und zieht den Leser in seinen schaurigen Bann. Wolf Bierman fügte einen aus Anmerkungen bestehenden Essay an, den er selbst als Brücke zwischen Szpilman und Hosenfeld versteht. Bedarf es einer solchen Brücke, erschließt sie sich dem Leser nicht von selbst? Biermanns rückblickende Einschätzungen bilden einen starken Kontrast zu jener Atmosphäre, jener Authentizität, der dieses Buch seinen unvergleichlichen Charakter verdankt. Fazit: sehr bewegend. --Larissa Carina Seelbach
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Unglaubliches Überleben des Holocaust...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt so viele Zeugen dessen, was den Juden angetan wurde. Hier berichtet ein jüdischer Pianist aus Warschau, wie er inmitten des untergehenden Warschauer Ghettos durch viele unglaubliche Zufälle sein Leben als einziger seiner gesamten Familie retten kann, zuletzt durch die selbstlose Mithilfe des deutschen Wehrmachtsoffiziers Wilm Hosenfeld, der als einer der wenigen seiner Landsleute klar Partei ergreift gegen das durch die Deutschen begangene Unrecht. Die Ausschnitte seiner als Feldpost an die Seinen daheim gesandten und sehr regime-kritischen Tagebuch-Aufzeichnungen im Anschluß an Szpilmans Bericht sind ein wohltuendes Zeugnis der Kraft des Glaubens, der diesen Katholik viele weitere Menschen um Warschau retten ließ, bevor er selbst in einem russischen Kriegsgefangenenlager 1951 den Tod fand. - Ich finde dieses Buch sehr wichtig in einer Zeit der verblassenden Erinnerungen und aussterbenden direkten Zeitzeugen des Massenmordes an den Juden. (11.03.10)
Bewegend und authentisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wladiszlaw Szpilman ist polnischer Jude. Er verdient sich als Pianist des polnischen Rundfunks seinen Lebensunterhalt. Gutgläubig wie er ist, macht er sich im September 1939 wenig Gedanken über seine Zukunft, als sich die Deutschen anschicken Polen zu überfallen. Glaubt er doch der polnischen Propaganda, alles unter Kontrolle zu haben. Ebenso gutgläubig hegt er dann auch keine Zweifel, als die Nationalsozialisten nach der Besetzung Polens, der einheimischen Bevölkerung und explizit auch den Juden, Sicherheit zu sichern. Schon bald erkennt er, wie verlässlich diese Zusicherungen sind. In Warschau beobachtet er auf offener Straße Polizeiaktionen, Verschleppungen und Morde an Unschuldigen. Als er sich, gemeinsam mit seinem Vater und seinen Bruder bei einem Freund verspätet und auf dem Heimweg während der Ausgangssperre von einer deutschen Polizeieinheit aufgegriffen wird, erwartet er nur noch erschossen zu werden. Doch er erfährt unerwartet Gnade. Wie er, sein Vater und sein Bruder ist auch der Polizeikommandant Musiker. Entgegen der eindeutigen Befehlslage der Nationalsozialisten, kommen Vater und Söhne frei. Hier beginnt Wladek Szpilmans "wunderbare Rettung" durch die Zeit der deutschen Besatzung in Polen. Wie ein roter Faden ziehen sich Rettungen aus schier aussichtslosen Situationen durch die Zeit der Besatzung. Mit Geschick, seinem Bekanntheitsgrad, den richtigen Kontakten sowie einem zuverlässigen Instinkt, überlebt der Pianist das Warschauer Ghetto und entgeht als einziger seiner Familie der Deportation nach Treblinka. Verwahrlost, hungernd aber nie ohne Hoffnung, verbringt er Jahre in konspirativen Unterkünften, Ruinen und nicht zuletzt in unmittelbarer Nähe der Wehrmacht. Seine Lebensenergie gewinnt er aus der sich ankündigenden Niederlage der Deutschen Wehrmacht und der Rettung durch alliierten Truppen. Als Szpilman nach Panzerbeschuss seinen Unterschlupf aufgeben muss, wird er auf der Suche nach einem neuen Versteck von einem Hauptmann der Wehrmacht aufgespürt. Alles scheint verloren. Das Wunder aber setzt sich fort

Sicher gibt es bewegendere Schilderungen über Leid, Verfolgung und (Über)Leben im Dritten Reich. Szpilman hat dieses Buch noch "heiß" unmittelbar nach dem Krieg, geschrieben. Die Exaktheit seiner Schilderungen waren ihm wichtiger als deren Ausschmückung. Nackte Prosa und literarische Knappheit verstärken auf diese Weise die Authentizität des Erlebten.

Die im Anhang abgedruckten Tagebucheintragungen des deutschen Wehrmachthauptmanns Wilm Hosenfeld machen dieses Buch noch wertvoller. Hosenfeld versteckt Szpilman und versorgt ihn mit Lebensmitteln. In seinen Notizen zeigt er sich beschämt über die Verbrechen der Deutschen Wehrmachtsoldaten in Polen und die grundlose, bestialische Ermordung der Juden.
Der Pianist
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch zeigt alle Tragik und Komik die im Zweiten Weltkrieg geschehen kann.
Tragisch ist das Schicksal des wirklich talentierten Pianisten Wladyslaw Szpilman,der während des Holocaust seine gesamte Familie verliert und selbst nur knapp der Deportation entkommt.
Komisch an dieser Geschichte ist,dass er nach langer Zeit im Untergrund ausgerechnet Hilfe vom deutschen Hauptmann Wilm Hosenfeld erhält,der vielleicht einzige Nichtnazi unter den Besatzern Warschau`s.
Leider verstarb Wilm Hosenfeld in russischer Gefangenschaft und beide lernten sich nie wirklich kennen,obwohl Herr Szpilman es nach dem Krieg mehrfach versuchte.
Dieses Buch erzählt das Leben des Pianisten während des Holocaust auf sehr lebendiger Art und Weise.Es fällt sehr schwer,dieses Buch dann einfach beiseite zu legen.
Und mehr positive Kritik kann man über ein Buch nicht schreiben.
Sehr gut dazu passt auch der Film zu dieser Geschichte.
Sollte man beides zu Hause haben
Wunderbare Biographie, sehr erschreckend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Judenverfolgung. Das düsterste und unmenschlichste Kapitel der deutschen und wohl auch der gesamten Weltgeschichte. Wladyslaw Szpilman schrieb diese Biographie bereits unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg, dennoch dauerte es 60 Jahre bis sie veröffentlicht wurde. Er schildert sein Leben während der Zeit von 1939 - 45, vom Angriff der deutschen auf Polen bis zum Kriegsende inklusive seines unglaublichen Überlebens. Manche Passagen lassen einen vor Fassunglosigkeit erstarren. Freut euch des Lebens und seid dankbar das ihr nicht in dieser Zeit leben musstet!
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Produkt-Bild: Texte.Medien: Wladyslaw Szpilman 'Der Pianist', Arbeitsheft

Texte.Medien: Wladyslaw Szpilman 'Der Pianist', Arbeitsheft von Uwe Stamer, Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann

Broschiert von Schroedel
Angebote bei Amazon: ab EUR 2,95

ISBN: 350747123X, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Texte.Medien: Wladyslaw Szpilman 'Der Pianist', Arbeitsheft
Produkt-Bild: Wendy Lands Sings The Music of The Pianist Wladislaw Szpilman, 1 Audio-CD

Wendy Lands Sings The Music of The Pianist Wladislaw Szpilman, 1 Audio-CD von Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann, Wladyslaw Spilman, Wendy Lands

Audio CD von Ullstein Hörverlag
Angebote bei Amazon: ab EUR 0,83

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 355009079X, Erscheinungsdatum: 2002, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Wendy Lands Sings The Music of The Pianist Wladislaw Szpilman, 1 Audio-CD

Eine Kundenrezension:

Popmusik - Songs von dem "Pianisten" Wladyslaw Szpilman
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine wunderbare Ergänzung der Geschichte über Wladyslaw Szpilman - den Protagonisten des Oscar gekrönten Roman Polanski Films "Der Pianist".
Diese Songs sind sehr melodisch und sehr schön von der Kanadierin Wendy Lands, in Begleitung von größten amerikanischen Musikern aufgenommen. Diese CD macht wirklich süchtig und ich muß sie immer wieder hören!
Wenn Sie "The Beatles", "Abba", oder Norah Jones mögen, werden Sie diese CD auch gerne haben.
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Produkt-Bild: Texte.Medien: Der Pianist, Textausgabe mit Materialen

Texte.Medien: Der Pianist, Textausgabe mit Materialen von Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann, Uwe Stamer

Broschiert von Schroedel
Angebote bei Amazon: ab EUR 8,95

ISBN: 3507470233, Erscheinungsdatum: Juli 2006, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Texte.Medien: Der Pianist, Textausgabe mit Materialen
Produkt-Bild: Der Pianist. Mein wunderbares Überleben

Der Pianist. Mein wunderbares Überleben von Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann, Wladyslaw Spilman, Wolf Biermann

Broschiert von Ullstein Tb
Angebote bei Amazon: ab EUR 15,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548840310, Erscheinungsdatum: 2004, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Der Pianist. Mein wunderbares Überleben

Aus der Amazon.de-Redaktion


1945, Kriegsende. Der polnische Jude Wladyslaw Szpilman bringt seine Erinnerungen zu Papier. Unsägliches hat der berühmte Musiker erlebt und, wie durch ein Wunder, überlebt. Sein Leidensweg beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen, das Warschauer Ghetto wird zur Todesfalle. Hinrichtungen, zahllose Leichen, verhungernde Kinder werden in nüchterner, fast distanzierter Sprache beschrieben. Das Damoklesschwert der deutschen Vernichtungsmaschinerie und ihrer Helfer kreist über ihm, läßt für menschliche Regungen wenig Raum, fügt ständig neue Wunden hinzu.
Szpilman kann es nicht verhindern, daß seine Eltern und Geschwister in den Zug nach Treblinka steigen. Fortan fristet er sein Dasein zwischen Resignation und reinem Selbsterhaltungstrieb, gequält von Hunger, Kälte und schwerster Arbeit. Er schmuggelt heimlich Munition, um den aufkeimenden jüdischen Widerstand zu unterstützen. Schließlich gelingt ihm die Flucht. Freunde verstecken ihn, riskieren selbst die Todesstrafe. Einsame Jahre zermürbender Verborgenheit folgen. Oft droht er, entdeckt zu werden, droht der seidene Faden, an dem sein Leben hängt, zu reißen. Hinzu kommen Selbstmordgedanken. Gegen Ende des Krieges sind Szpilmans Kräfte nahezu erschöpft. Da findet ihn der deutsche Hauptmann Wilm Hosenfeld. Wird er ihn töten, kurz vor dem erlösenden Ziel? Wider Erwarten hilft der deutsche Hauptmann dem fremden Juden, versorgt ihn mit dem Nötigsten, stärkt ihn für die letzte Etappe seiner Odyssee.
Szpilmans Schilderungen werden von wenigen, jedoch sehr aussagekräftigen Auszügen aus Hosenfelds Tagebuch ergänzt. Sie zeigen einen warmherzigen Deutschen, der innerlich am grausamen Vorgehen seiner Landsleute zerbricht. Hosenfeld bewahrte viele Juden vor der Ermordung. Er selbst starb in einem Gefangenenlager in Stalingrad.
Dieses Buch ist ein bewegendes Zeitzeugnis. Unmittelbarkeit atmet aus jeder Zeile und zieht den Leser in seinen schaurigen Bann. Wolf Bierman fügte einen aus Anmerkungen bestehenden Essay an, den er selbst als Brücke zwischen Szpilman und Hosenfeld versteht. Bedarf es einer solchen Brücke, erschließt sie sich dem Leser nicht von selbst? Biermanns rückblickende Einschätzungen bilden einen starken Kontrast zu jener Atmosphäre, jener Authentizität, der dieses Buch seinen unvergleichlichen Charakter verdankt. Fazit: sehr bewegend. --Larissa Carina Seelbach
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Unglaubliches Überleben des Holocaust...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt so viele Zeugen dessen, was den Juden angetan wurde. Hier berichtet ein jüdischer Pianist aus Warschau, wie er inmitten des untergehenden Warschauer Ghettos durch viele unglaubliche Zufälle sein Leben als einziger seiner gesamten Familie retten kann, zuletzt durch die selbstlose Mithilfe des deutschen Wehrmachtsoffiziers Wilm Hosenfeld, der als einer der wenigen seiner Landsleute klar Partei ergreift gegen das durch die Deutschen begangene Unrecht. Die Ausschnitte seiner als Feldpost an die Seinen daheim gesandten und sehr regime-kritischen Tagebuch-Aufzeichnungen im Anschluß an Szpilmans Bericht sind ein wohltuendes Zeugnis der Kraft des Glaubens, der diesen Katholik viele weitere Menschen um Warschau retten ließ, bevor er selbst in einem russischen Kriegsgefangenenlager 1951 den Tod fand. - Ich finde dieses Buch sehr wichtig in einer Zeit der verblassenden Erinnerungen und aussterbenden direkten Zeitzeugen des Massenmordes an den Juden. (11.03.10)
Bewegend und authentisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wladiszlaw Szpilman ist polnischer Jude. Er verdient sich als Pianist des polnischen Rundfunks seinen Lebensunterhalt. Gutgläubig wie er ist, macht er sich im September 1939 wenig Gedanken über seine Zukunft, als sich die Deutschen anschicken Polen zu überfallen. Glaubt er doch der polnischen Propaganda, alles unter Kontrolle zu haben. Ebenso gutgläubig hegt er dann auch keine Zweifel, als die Nationalsozialisten nach der Besetzung Polens, der einheimischen Bevölkerung und explizit auch den Juden, Sicherheit zu sichern. Schon bald erkennt er, wie verlässlich diese Zusicherungen sind. In Warschau beobachtet er auf offener Straße Polizeiaktionen, Verschleppungen und Morde an Unschuldigen. Als er sich, gemeinsam mit seinem Vater und seinen Bruder bei einem Freund verspätet und auf dem Heimweg während der Ausgangssperre von einer deutschen Polizeieinheit aufgegriffen wird, erwartet er nur noch erschossen zu werden. Doch er erfährt unerwartet Gnade. Wie er, sein Vater und sein Bruder ist auch der Polizeikommandant Musiker. Entgegen der eindeutigen Befehlslage der Nationalsozialisten, kommen Vater und Söhne frei. Hier beginnt Wladek Szpilmans "wunderbare Rettung" durch die Zeit der deutschen Besatzung in Polen. Wie ein roter Faden ziehen sich Rettungen aus schier aussichtslosen Situationen durch die Zeit der Besatzung. Mit Geschick, seinem Bekanntheitsgrad, den richtigen Kontakten sowie einem zuverlässigen Instinkt, überlebt der Pianist das Warschauer Ghetto und entgeht als einziger seiner Familie der Deportation nach Treblinka. Verwahrlost, hungernd aber nie ohne Hoffnung, verbringt er Jahre in konspirativen Unterkünften, Ruinen und nicht zuletzt in unmittelbarer Nähe der Wehrmacht. Seine Lebensenergie gewinnt er aus der sich ankündigenden Niederlage der Deutschen Wehrmacht und der Rettung durch alliierten Truppen. Als Szpilman nach Panzerbeschuss seinen Unterschlupf aufgeben muss, wird er auf der Suche nach einem neuen Versteck von einem Hauptmann der Wehrmacht aufgespürt. Alles scheint verloren. Das Wunder aber setzt sich fort

Sicher gibt es bewegendere Schilderungen über Leid, Verfolgung und (Über)Leben im Dritten Reich. Szpilman hat dieses Buch noch "heiß" unmittelbar nach dem Krieg, geschrieben. Die Exaktheit seiner Schilderungen waren ihm wichtiger als deren Ausschmückung. Nackte Prosa und literarische Knappheit verstärken auf diese Weise die Authentizität des Erlebten.

Die im Anhang abgedruckten Tagebucheintragungen des deutschen Wehrmachthauptmanns Wilm Hosenfeld machen dieses Buch noch wertvoller. Hosenfeld versteckt Szpilman und versorgt ihn mit Lebensmitteln. In seinen Notizen zeigt er sich beschämt über die Verbrechen der Deutschen Wehrmachtsoldaten in Polen und die grundlose, bestialische Ermordung der Juden.
Der Pianist
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch zeigt alle Tragik und Komik die im Zweiten Weltkrieg geschehen kann.
Tragisch ist das Schicksal des wirklich talentierten Pianisten Wladyslaw Szpilman,der während des Holocaust seine gesamte Familie verliert und selbst nur knapp der Deportation entkommt.
Komisch an dieser Geschichte ist,dass er nach langer Zeit im Untergrund ausgerechnet Hilfe vom deutschen Hauptmann Wilm Hosenfeld erhält,der vielleicht einzige Nichtnazi unter den Besatzern Warschau`s.
Leider verstarb Wilm Hosenfeld in russischer Gefangenschaft und beide lernten sich nie wirklich kennen,obwohl Herr Szpilman es nach dem Krieg mehrfach versuchte.
Dieses Buch erzählt das Leben des Pianisten während des Holocaust auf sehr lebendiger Art und Weise.Es fällt sehr schwer,dieses Buch dann einfach beiseite zu legen.
Und mehr positive Kritik kann man über ein Buch nicht schreiben.
Sehr gut dazu passt auch der Film zu dieser Geschichte.
Sollte man beides zu Hause haben
Wunderbare Biographie, sehr erschreckend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Judenverfolgung. Das düsterste und unmenschlichste Kapitel der deutschen und wohl auch der gesamten Weltgeschichte. Wladyslaw Szpilman schrieb diese Biographie bereits unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg, dennoch dauerte es 60 Jahre bis sie veröffentlicht wurde. Er schildert sein Leben während der Zeit von 1939 - 45, vom Angriff der deutschen auf Polen bis zum Kriegsende inklusive seines unglaublichen Überlebens. Manche Passagen lassen einen vor Fassunglosigkeit erstarren. Freut euch des Lebens und seid dankbar das ihr nicht in dieser Zeit leben musstet!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Der Pianist: Mein wunderbares Überleben

Der Pianist: Mein wunderbares Überleben von Wladyslaw Szpilman

Taschenbuch von Ullstein Tb
Angebote bei Amazon: ab EUR 0,89

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548363512, Erscheinungsdatum: Mai 2002
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1945, Kriegsende. Der polnische Jude Wladyslaw Szpilman bringt seine Erinnerungen zu Papier. Unsägliches hat der berühmte Musiker erlebt und, wie durch ein Wunder, überlebt. Sein Leidensweg beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen, das Warschauer Ghetto wird zur Todesfalle. Hinrichtungen, zahllose Leichen, verhungernde Kinder werden in nüchterner, fast distanzierter Sprache beschrieben. Das Damoklesschwert der deutschen Vernichtungsmaschinerie und ihrer Helfer kreist über ihm, läßt für menschliche Regungen wenig Raum, fügt ständig neue Wunden hinzu.
Szpilman kann es nicht verhindern, daß seine Eltern und Geschwister in den Zug nach Treblinka steigen. Fortan fristet er sein Dasein zwischen Resignation und reinem Selbsterhaltungstrieb, gequält von Hunger, Kälte und schwerster Arbeit. Er schmuggelt heimlich Munition, um den aufkeimenden jüdischen Widerstand zu unterstützen. Schließlich gelingt ihm die Flucht. Freunde verstecken ihn, riskieren selbst die Todesstrafe. Einsame Jahre zermürbender Verborgenheit folgen. Oft droht er, entdeckt zu werden, droht der seidene Faden, an dem sein Leben hängt, zu reißen. Hinzu kommen Selbstmordgedanken. Gegen Ende des Krieges sind Szpilmans Kräfte nahezu erschöpft. Da findet ihn der deutsche Hauptmann Wilm Hosenfeld. Wird er ihn töten, kurz vor dem erlösenden Ziel? Wider Erwarten hilft der deutsche Hauptmann dem fremden Juden, versorgt ihn mit dem Nötigsten, stärkt ihn für die letzte Etappe seiner Odyssee.
Szpilmans Schilderungen werden von wenigen, jedoch sehr aussagekräftigen Auszügen aus Hosenfelds Tagebuch ergänzt. Sie zeigen einen warmherzigen Deutschen, der innerlich am grausamen Vorgehen seiner Landsleute zerbricht. Hosenfeld bewahrte viele Juden vor der Ermordung. Er selbst starb in einem Gefangenenlager in Stalingrad.
Dieses Buch ist ein bewegendes Zeitzeugnis. Unmittelbarkeit atmet aus jeder Zeile und zieht den Leser in seinen schaurigen Bann. Wolf Bierman fügte einen aus Anmerkungen bestehenden Essay an, den er selbst als Brücke zwischen Szpilman und Hosenfeld versteht. Bedarf es einer solchen Brücke, erschließt sie sich dem Leser nicht von selbst? Biermanns rückblickende Einschätzungen bilden einen starken Kontrast zu jener Atmosphäre, jener Authentizität, der dieses Buch seinen unvergleichlichen Charakter verdankt. Fazit: sehr bewegend. --Larissa Carina Seelbach
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Unglaubliches Überleben des Holocaust...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt so viele Zeugen dessen, was den Juden angetan wurde. Hier berichtet ein jüdischer Pianist aus Warschau, wie er inmitten des untergehenden Warschauer Ghettos durch viele unglaubliche Zufälle sein Leben als einziger seiner gesamten Familie retten kann, zuletzt durch die selbstlose Mithilfe des deutschen Wehrmachtsoffiziers Wilm Hosenfeld, der als einer der wenigen seiner Landsleute klar Partei ergreift gegen das durch die Deutschen begangene Unrecht. Die Ausschnitte seiner als Feldpost an die Seinen daheim gesandten und sehr regime-kritischen Tagebuch-Aufzeichnungen im Anschluß an Szpilmans Bericht sind ein wohltuendes Zeugnis der Kraft des Glaubens, der diesen Katholik viele weitere Menschen um Warschau retten ließ, bevor er selbst in einem russischen Kriegsgefangenenlager 1951 den Tod fand. - Ich finde dieses Buch sehr wichtig in einer Zeit der verblassenden Erinnerungen und aussterbenden direkten Zeitzeugen des Massenmordes an den Juden. (11.03.10)
Bewegend und authentisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wladiszlaw Szpilman ist polnischer Jude. Er verdient sich als Pianist des polnischen Rundfunks seinen Lebensunterhalt. Gutgläubig wie er ist, macht er sich im September 1939 wenig Gedanken über seine Zukunft, als sich die Deutschen anschicken Polen zu überfallen. Glaubt er doch der polnischen Propaganda, alles unter Kontrolle zu haben. Ebenso gutgläubig hegt er dann auch keine Zweifel, als die Nationalsozialisten nach der Besetzung Polens, der einheimischen Bevölkerung und explizit auch den Juden, Sicherheit zu sichern. Schon bald erkennt er, wie verlässlich diese Zusicherungen sind. In Warschau beobachtet er auf offener Straße Polizeiaktionen, Verschleppungen und Morde an Unschuldigen. Als er sich, gemeinsam mit seinem Vater und seinen Bruder bei einem Freund verspätet und auf dem Heimweg während der Ausgangssperre von einer deutschen Polizeieinheit aufgegriffen wird, erwartet er nur noch erschossen zu werden. Doch er erfährt unerwartet Gnade. Wie er, sein Vater und sein Bruder ist auch der Polizeikommandant Musiker. Entgegen der eindeutigen Befehlslage der Nationalsozialisten, kommen Vater und Söhne frei. Hier beginnt Wladek Szpilmans "wunderbare Rettung" durch die Zeit der deutschen Besatzung in Polen. Wie ein roter Faden ziehen sich Rettungen aus schier aussichtslosen Situationen durch die Zeit der Besatzung. Mit Geschick, seinem Bekanntheitsgrad, den richtigen Kontakten sowie einem zuverlässigen Instinkt, überlebt der Pianist das Warschauer Ghetto und entgeht als einziger seiner Familie der Deportation nach Treblinka. Verwahrlost, hungernd aber nie ohne Hoffnung, verbringt er Jahre in konspirativen Unterkünften, Ruinen und nicht zuletzt in unmittelbarer Nähe der Wehrmacht. Seine Lebensenergie gewinnt er aus der sich ankündigenden Niederlage der Deutschen Wehrmacht und der Rettung durch alliierten Truppen. Als Szpilman nach Panzerbeschuss seinen Unterschlupf aufgeben muss, wird er auf der Suche nach einem neuen Versteck von einem Hauptmann der Wehrmacht aufgespürt. Alles scheint verloren. Das Wunder aber setzt sich fort

Sicher gibt es bewegendere Schilderungen über Leid, Verfolgung und (Über)Leben im Dritten Reich. Szpilman hat dieses Buch noch "heiß" unmittelbar nach dem Krieg, geschrieben. Die Exaktheit seiner Schilderungen waren ihm wichtiger als deren Ausschmückung. Nackte Prosa und literarische Knappheit verstärken auf diese Weise die Authentizität des Erlebten.

Die im Anhang abgedruckten Tagebucheintragungen des deutschen Wehrmachthauptmanns Wilm Hosenfeld machen dieses Buch noch wertvoller. Hosenfeld versteckt Szpilman und versorgt ihn mit Lebensmitteln. In seinen Notizen zeigt er sich beschämt über die Verbrechen der Deutschen Wehrmachtsoldaten in Polen und die grundlose, bestialische Ermordung der Juden.
Der Pianist
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch zeigt alle Tragik und Komik die im Zweiten Weltkrieg geschehen kann.
Tragisch ist das Schicksal des wirklich talentierten Pianisten Wladyslaw Szpilman,der während des Holocaust seine gesamte Familie verliert und selbst nur knapp der Deportation entkommt.
Komisch an dieser Geschichte ist,dass er nach langer Zeit im Untergrund ausgerechnet Hilfe vom deutschen Hauptmann Wilm Hosenfeld erhält,der vielleicht einzige Nichtnazi unter den Besatzern Warschau`s.
Leider verstarb Wilm Hosenfeld in russischer Gefangenschaft und beide lernten sich nie wirklich kennen,obwohl Herr Szpilman es nach dem Krieg mehrfach versuchte.
Dieses Buch erzählt das Leben des Pianisten während des Holocaust auf sehr lebendiger Art und Weise.Es fällt sehr schwer,dieses Buch dann einfach beiseite zu legen.
Und mehr positive Kritik kann man über ein Buch nicht schreiben.
Sehr gut dazu passt auch der Film zu dieser Geschichte.
Sollte man beides zu Hause haben
Wunderbare Biographie, sehr erschreckend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Judenverfolgung. Das düsterste und unmenschlichste Kapitel der deutschen und wohl auch der gesamten Weltgeschichte. Wladyslaw Szpilman schrieb diese Biographie bereits unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg, dennoch dauerte es 60 Jahre bis sie veröffentlicht wurde. Er schildert sein Leben während der Zeit von 1939 - 45, vom Angriff der deutschen auf Polen bis zum Kriegsende inklusive seines unglaublichen Überlebens. Manche Passagen lassen einen vor Fassunglosigkeit erstarren. Freut euch des Lebens und seid dankbar das ihr nicht in dieser Zeit leben musstet!
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Produkt-Bild: Concertino, Klavier und Orchester, Klavierauszug: For Piano and Orchestra (1940) Reduction for 2 Pianos (Aizic)

Concertino, Klavier und Orchester, Klavierauszug: For Piano and Orchestra (1940) Reduction for 2 Pianos (Aizic) von Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann

Taschenbuch von Schott Music, Mainz
Angebote bei Amazon: ab EUR 16,22

ISBN: 379313086X, Erscheinungsdatum: März 2007
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Produkt-Bild: Der Pianist

Der Pianist von Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann, Wladyslaw Spilman, Wilm Hosenfeld, Wolf Biermann

Taschenbuch von Ullstein Tb
Angebote bei Amazon: ab EUR 0,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548364675, Erscheinungsdatum: 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Der Pianist

Aus der Amazon.de-Redaktion


1945, Kriegsende. Der polnische Jude Wladyslaw Szpilman bringt seine Erinnerungen zu Papier. Unsägliches hat der berühmte Musiker erlebt und, wie durch ein Wunder, überlebt. Sein Leidensweg beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen, das Warschauer Ghetto wird zur Todesfalle. Hinrichtungen, zahllose Leichen, verhungernde Kinder werden in nüchterner, fast distanzierter Sprache beschrieben. Das Damoklesschwert der deutschen Vernichtungsmaschinerie und ihrer Helfer kreist über ihm, läßt für menschliche Regungen wenig Raum, fügt ständig neue Wunden hinzu.
Szpilman kann es nicht verhindern, daß seine Eltern und Geschwister in den Zug nach Treblinka steigen. Fortan fristet er sein Dasein zwischen Resignation und reinem Selbsterhaltungstrieb, gequält von Hunger, Kälte und schwerster Arbeit. Er schmuggelt heimlich Munition, um den aufkeimenden jüdischen Widerstand zu unterstützen. Schließlich gelingt ihm die Flucht. Freunde verstecken ihn, riskieren selbst die Todesstrafe. Einsame Jahre zermürbender Verborgenheit folgen. Oft droht er, entdeckt zu werden, droht der seidene Faden, an dem sein Leben hängt, zu reißen. Hinzu kommen Selbstmordgedanken. Gegen Ende des Krieges sind Szpilmans Kräfte nahezu erschöpft. Da findet ihn der deutsche Hauptmann Wilm Hosenfeld. Wird er ihn töten, kurz vor dem erlösenden Ziel? Wider Erwarten hilft der deutsche Hauptmann dem fremden Juden, versorgt ihn mit dem Nötigsten, stärkt ihn für die letzte Etappe seiner Odyssee.
Szpilmans Schilderungen werden von wenigen, jedoch sehr aussagekräftigen Auszügen aus Hosenfelds Tagebuch ergänzt. Sie zeigen einen warmherzigen Deutschen, der innerlich am grausamen Vorgehen seiner Landsleute zerbricht. Hosenfeld bewahrte viele Juden vor der Ermordung. Er selbst starb in einem Gefangenenlager in Stalingrad.
Dieses Buch ist ein bewegendes Zeitzeugnis. Unmittelbarkeit atmet aus jeder Zeile und zieht den Leser in seinen schaurigen Bann. Wolf Bierman fügte einen aus Anmerkungen bestehenden Essay an, den er selbst als Brücke zwischen Szpilman und Hosenfeld versteht. Bedarf es einer solchen Brücke, erschließt sie sich dem Leser nicht von selbst? Biermanns rückblickende Einschätzungen bilden einen starken Kontrast zu jener Atmosphäre, jener Authentizität, der dieses Buch seinen unvergleichlichen Charakter verdankt. Fazit: sehr bewegend. --Larissa Carina Seelbach
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

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Unglaubliches Überleben des Holocaust...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt so viele Zeugen dessen, was den Juden angetan wurde. Hier berichtet ein jüdischer Pianist aus Warschau, wie er inmitten des untergehenden Warschauer Ghettos durch viele unglaubliche Zufälle sein Leben als einziger seiner gesamten Familie retten kann, zuletzt durch die selbstlose Mithilfe des deutschen Wehrmachtsoffiziers Wilm Hosenfeld, der als einer der wenigen seiner Landsleute klar Partei ergreift gegen das durch die Deutschen begangene Unrecht. Die Ausschnitte seiner als Feldpost an die Seinen daheim gesandten und sehr regime-kritischen Tagebuch-Aufzeichnungen im Anschluß an Szpilmans Bericht sind ein wohltuendes Zeugnis der Kraft des Glaubens, der diesen Katholik viele weitere Menschen um Warschau retten ließ, bevor er selbst in einem russischen Kriegsgefangenenlager 1951 den Tod fand. - Ich finde dieses Buch sehr wichtig in einer Zeit der verblassenden Erinnerungen und aussterbenden direkten Zeitzeugen des Massenmordes an den Juden. (11.03.10)
Bewegend und authentisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wladiszlaw Szpilman ist polnischer Jude. Er verdient sich als Pianist des polnischen Rundfunks seinen Lebensunterhalt. Gutgläubig wie er ist, macht er sich im September 1939 wenig Gedanken über seine Zukunft, als sich die Deutschen anschicken Polen zu überfallen. Glaubt er doch der polnischen Propaganda, alles unter Kontrolle zu haben. Ebenso gutgläubig hegt er dann auch keine Zweifel, als die Nationalsozialisten nach der Besetzung Polens, der einheimischen Bevölkerung und explizit auch den Juden, Sicherheit zu sichern. Schon bald erkennt er, wie verlässlich diese Zusicherungen sind. In Warschau beobachtet er auf offener Straße Polizeiaktionen, Verschleppungen und Morde an Unschuldigen. Als er sich, gemeinsam mit seinem Vater und seinen Bruder bei einem Freund verspätet und auf dem Heimweg während der Ausgangssperre von einer deutschen Polizeieinheit aufgegriffen wird, erwartet er nur noch erschossen zu werden. Doch er erfährt unerwartet Gnade. Wie er, sein Vater und sein Bruder ist auch der Polizeikommandant Musiker. Entgegen der eindeutigen Befehlslage der Nationalsozialisten, kommen Vater und Söhne frei. Hier beginnt Wladek Szpilmans "wunderbare Rettung" durch die Zeit der deutschen Besatzung in Polen. Wie ein roter Faden ziehen sich Rettungen aus schier aussichtslosen Situationen durch die Zeit der Besatzung. Mit Geschick, seinem Bekanntheitsgrad, den richtigen Kontakten sowie einem zuverlässigen Instinkt, überlebt der Pianist das Warschauer Ghetto und entgeht als einziger seiner Familie der Deportation nach Treblinka. Verwahrlost, hungernd aber nie ohne Hoffnung, verbringt er Jahre in konspirativen Unterkünften, Ruinen und nicht zuletzt in unmittelbarer Nähe der Wehrmacht. Seine Lebensenergie gewinnt er aus der sich ankündigenden Niederlage der Deutschen Wehrmacht und der Rettung durch alliierten Truppen. Als Szpilman nach Panzerbeschuss seinen Unterschlupf aufgeben muss, wird er auf der Suche nach einem neuen Versteck von einem Hauptmann der Wehrmacht aufgespürt. Alles scheint verloren. Das Wunder aber setzt sich fort

Sicher gibt es bewegendere Schilderungen über Leid, Verfolgung und (Über)Leben im Dritten Reich. Szpilman hat dieses Buch noch "heiß" unmittelbar nach dem Krieg, geschrieben. Die Exaktheit seiner Schilderungen waren ihm wichtiger als deren Ausschmückung. Nackte Prosa und literarische Knappheit verstärken auf diese Weise die Authentizität des Erlebten.

Die im Anhang abgedruckten Tagebucheintragungen des deutschen Wehrmachthauptmanns Wilm Hosenfeld machen dieses Buch noch wertvoller. Hosenfeld versteckt Szpilman und versorgt ihn mit Lebensmitteln. In seinen Notizen zeigt er sich beschämt über die Verbrechen der Deutschen Wehrmachtsoldaten in Polen und die grundlose, bestialische Ermordung der Juden.
Der Pianist
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch zeigt alle Tragik und Komik die im Zweiten Weltkrieg geschehen kann.
Tragisch ist das Schicksal des wirklich talentierten Pianisten Wladyslaw Szpilman,der während des Holocaust seine gesamte Familie verliert und selbst nur knapp der Deportation entkommt.
Komisch an dieser Geschichte ist,dass er nach langer Zeit im Untergrund ausgerechnet Hilfe vom deutschen Hauptmann Wilm Hosenfeld erhält,der vielleicht einzige Nichtnazi unter den Besatzern Warschau`s.
Leider verstarb Wilm Hosenfeld in russischer Gefangenschaft und beide lernten sich nie wirklich kennen,obwohl Herr Szpilman es nach dem Krieg mehrfach versuchte.
Dieses Buch erzählt das Leben des Pianisten während des Holocaust auf sehr lebendiger Art und Weise.Es fällt sehr schwer,dieses Buch dann einfach beiseite zu legen.
Und mehr positive Kritik kann man über ein Buch nicht schreiben.
Sehr gut dazu passt auch der Film zu dieser Geschichte.
Sollte man beides zu Hause haben
Wunderbare Biographie, sehr erschreckend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Judenverfolgung. Das düsterste und unmenschlichste Kapitel der deutschen und wohl auch der gesamten Weltgeschichte. Wladyslaw Szpilman schrieb diese Biographie bereits unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg, dennoch dauerte es 60 Jahre bis sie veröffentlicht wurde. Er schildert sein Leben während der Zeit von 1939 - 45, vom Angriff der deutschen auf Polen bis zum Kriegsende inklusive seines unglaublichen Überlebens. Manche Passagen lassen einen vor Fassunglosigkeit erstarren. Freut euch des Lebens und seid dankbar das ihr nicht in dieser Zeit leben musstet!
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Produkt-Bild: Concertino, Klavier und Orchester, Partitur: For Piano and Orchestra (1940): Full Score

Concertino, Klavier und Orchester, Partitur: For Piano and Orchestra (1940): Full Score von Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann

Taschenbuch von Schott Music, Mainz
Angebote bei Amazon: ab EUR 24,95

ISBN: 3793130797, Erscheinungsdatum: März 2007
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Produkt-Bild: Ein musikalisches Portrait, 1 CD-Audio

Ein musikalisches Portrait, 1 CD-Audio von Wladyslaw Szpilman, Wladyslaw Spielmann, Wladyslaw Spilman

Sondereinband von Econ
ISBN: 3430189888
Zoom ± Produkt-Bild: Ein musikalisches Portrait, 1 CD-Audio
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